Über uns

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Unidas group photo during the 2024 network meeting

 

Das Netzwerk

Das Frauennetzwerk Unidas wurde am 28. Mai 2019 unter der Schirmherrschaft des damaligen Außenministers Heiko Maas gegründet und ist ein zentraler Bestandteil der Lateinamerika und Karibik-Initiative des Auswärtigen Amts.

Seitdem haben sich dem Netzwerk mehr als 400 Mitglieder aus Lateinamerika, der Karibik und Deutschland angeschlossen, sowie zwölf Partnerorganisationen. Unidas bringt Frauenrechtsaktivistinnen, Journalistinnen, Juristinnen, Wissenschaftlerinnen, Unternehmerinnen, Künstlerinnen, Politikerinnen und viele weitere zusammen, die sich in ihrem Fachgebiet auszeichnen, gesellschaftlich engagieren und die Ziele von Unidas teilen.

Mitgliedschaftskriterien

Das Frauennetzwerk Unidas vereint Frauen aus Deutschland, Lateinamerika und der Karibik, die:

  • eine herausragende Position in ihrem jeweiligen Bereich innehaben und sich durch soziales Engagement auszeichnen.
  • sich mit den Zielen des Netzwerks identifizieren und aktiv daran mitwirken möchten.
  • ein Interesse und/oder Fachwissen an den Themen Frauenrechte und Geschlechtergerechtigkeit haben und sich gegebenenfalls auch beruflich damit befassen.

Governance-Struktur

Den Vorsitz von Unidas hat derzeit die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Serap Güler, inne. Ein Beirat von etwa 20 Mitgliedern unterstützt bei strategischer Orientierung und wählt die Preisträgerin des Unidas-Preises für Frauenrechte und Demokratie.

Unidas verfügt außerdem über Nodal Points, das sind besonders engagierte Mitglieder, die sich ehrenamtlich für die Ziele des Netzwerks einsetzen. Derzeit gibt es in 13 Ländern Nodal-Points. Diese fördern Kommunikation und Informationsaustausch zwischen Mitgliedern und innerhalb thematischer oder regionaler Gruppen, organisieren Aktivitäten und koordinieren Treffen in ihren Ländern in Zusammenarbeit mit dem Unidas-Koordinationsteam und dienen als direkte Ansprechpersonen für deutsche Auslandsvertretungen.

Im Folgenden werden einige unserer Gründungsmitglieder aus ganz Lateinamerika, der Karibik und Deutschland vorgestellt:

  • Gründungsmitglieder

Natalia Gherardi

NATALIA GHERARDI

ist eine argentinische Anwältin mit Diplom von der Universität Buenos Aires. Seit 2007 ist sie Geschäftsführerin von Equipo Latinoamericano de Justicia y Género (Lateinamerika Team für Gerechtigkeit und Gleichstellung). Außerdem lehrt Gherardi als Professorin an der Universität von Buenos Aires, der Nationalen Universität von Lanús und der Nationalen Universität de la Plata. Sie veröffentlichte zudem Werke über folgenden Themen: Arbeit und Pflegepolitik, sexuelle und reproduktive Rechte und Gewalt gegen Frauen.

 

Bettina Metz

ist Politikwissenschaftlerin und Geschäftsführerin bei UN Women Nationales Komitee Deutschland. Sie arbeitete davor für UNIFEM (Entwicklungsfonds der Vereinten Nationen für Frauen) in New York und Bangkok, sowie für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Sie hat einen postgradualen Abschluss in Erwachsenenbildung und arbeitete zuvor auch als Beraterin in Kommunalentwicklung, als wissenschaftliche Mitarbeiterin sowie Karriereberaterin.

 

Bettina Metz
Sibel Kekilli

SIBEL KEKILLI

ist Schauspielerin und seit 2004 Botschafterin der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes. März 2015 erhielt sie für ihre Rede anlässlich des Frauenwelttages an der Seite des damaligen Bundespräsidents Joachim Gauck im Schloss Bellevue den Preis „Autorin der Freiheit“. 2017 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz. Sie ist zudem Schirmherrin der Online Beratung SIBEL, gegründet von der Organisation PAPATYA, die junge Frauen und Mädchen bei Familienproblemen unterstützt.

 

ASIYA MOHAMMED

ist Gründerin und CEO von Conflict Women, einem Sozialunternehmen, das Überlebenden von Vergewaltigungen und häuslicher Gewalt in Trinidad und Tobago, Jamaika und Barbados Einkommen, Ausbildung und Mikrofinanzierungen zur Verfügung stellt. Sie war auch Empfängerin des Commonwealth Point of Light Preises, verliehen von Königin Elisabeth II, und ist TEDx Sprecherin. Zuvor arbeitete sie bei UNICEF in Genf und im Außenministerium von Trinidad und Tobago.

 

Asiya Mohammed
Xenia Franca

XÊNIA FRANÇA

ist eine Sängerin aus Bahia, Brazilien. 2018 bekam sie den Latin Grammy für ihr Debütalbum „Xenia” und ihren Song „Pra que me chamas?“. Das Musikvideo für „Pra que me chamas?“ befasst sich unter anderem mit der Bewahrung und Verbreitung von afro-brasilianischer Kultur, wodurch Xênia zu einem Symbol für Empowerment wurde, vor allem für afro-brasilianische Frauen.

 

SOLEDAD NUÑEZ

ist eine ehemalige Ministerin für Wohnen in Paraguay. Davor war Soledad Nationaldirektorin von TECHO Paraguay, einer NGO, die Notunterkünfte anbietet und die aktive Beteiligung junger Menschen an politischen Entscheidungsprozessen fördert. Sie hat einen Abschluss in Maschinenbau, studierte Projektmanagement und ist Absolventin des Global Competitiveness Leadership Programm an der Georgetown University. Im Moment studiert sie an der Oxford University auf einen Master of Public Policy. 

Soledad Nunez
Yesica Sancez

YÉSICA SÁNCHEZ

ist Menschenrechtsanwältin und Mitglied des Führungsteams von Consorcio para el Diálogo Parlamentario y la Equidad Oaxaca, eine Organisation, die Anerkennung, Achtung und die Ausübung von Frauenrechten vorantreibt. Zudem fördern sie Geschlechtergleichstellung, Entwicklung zivilgesellschaftlicher Netzwerke, Kapazitäten für Menschenrechtsverteidigung, Schulungen zu geschlechtsspezifischen Rechten, und die Teilnahme an demokratischen Prozessen. Des Weiteren ist Yésica Repräsentantin des mittelamerikanischen Netzwerkes Iniciativa Mesoamericana de Mujeres Defensoras de Derechos Humanos.

 

TERESA BÜCKER

ist seit 2019 freiberufliche Journalistin, Beraterin und Sprecherin. Sie spricht im Fernsehen und auf Panels über Änderungen in der Arbeitswelt, digitale Strategien für Journalismus und Politik, Partizipation, Gerechtigkeit, Repräsentation, Macht und sexuelle Selbstbestimmung. 2008 begann sie ihre Kariere als Community-Editorin beim Magazin „Der Freitag“. Anschließend beriet sie die SPD als Digitalstrategin. Zuvor war sie auch Editor-in-Chief für „Edition F“. 2017 wurde sie als „Journalistin des Jahres“ in der Unternehmerkategorie ausgezeichnet.

 

Teresa Buecker